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Solarladelösung senkt die Stromkosten für Elektroflotten drastisch

Strom ist teuer – besonders wenn man eine ganze Fahrzeugflotte zu laden hat. Doch mit der neuen Lösung von SolarEdge soll genau das kein Problem mehr sein: Auf der Intersolar 2025 hat das Unternehmen ein Lade-Ökosystem vorgestellt, das Solarstrom, Batterie und Netzstrom intelligent kombiniert – je nachdem, was gerade am günstigsten ist. Das Ziel: Unternehmen sollen ihre Elektroautos nicht nur nachhaltiger, sondern vor allem auch wirtschaftlicher laden können.

Im Zentrum steht eine neu entwickelte Ladestation, die von einer ausgeklügelten Software gesteuert wird. Diese stammt aus dem Hause Wevo Energy, einem Unternehmen, das SolarEdge kürzlich übernommen hat. Das System analysiert in Echtzeit Strompreise, erzeugte Solarleistung und Energiebedarf der Fahrzeuge – und entscheidet automatisch, wie und wann geladen wird.

Seit der Installation der PV- und EV-Ladelösung von SolarEdge meldete einer der ersten Beta-Kunden eine Senkung der Ladekosten um 70 Prozent.
Seit der Installation der PV- und EV-Ladelösung von SolarEdge meldete einer der ersten Beta-Kunden eine Senkung der Ladekosten um 70 Prozent.

Christoph Vogl, Geschäftsführer der BV-comOffice GmbH, hat die Lösung bereits getestet – mit beeindruckenden Ergebnissen. Laut seiner Aussage konnten die Kosten für das Laden der unternehmenseigenen Elektroflotte um etwa 70 Prozent reduziert werden. Er betont vor allem die Flexibilität der Lösung: Fahrzeuge, die tagsüber gebraucht werden, haben Priorität beim Laden. Der Rest kann warten – und wird bevorzugt dann geladen, wenn gerade überschüssiger Sonnenstrom vorhanden ist.

Die neue Ladestation ist ab sofort für Unternehmen erhältlich und soll ab dem dritten Quartal 2025 auch in privaten Haushalten eingesetzt werden können. Sie lässt sich dank Wandhalterung mit Schnappverschluss besonders einfach montieren und funktioniert sowohl einphasig als auch dreiphasig. Mit an Bord ist außerdem eine digitale Helferin namens „Olivia“ – ein KI-basierter Telefonsupport, speziell für Ladefragen.

Ein technisches Highlight ist die sogenannte Überdimensionierung der SolarEdge-Wechselrichter: Sie können bis zu 175 Prozent mehr Solarleistung verarbeiten, was bedeutet, dass auch bei starker Sonneneinstrahlung genug Energie für den Betrieb und das Laden der Fahrzeuge vorhanden ist. Gleichzeitig erlaubt das System die Skalierung – auf Basis der bestehenden Elektroinfrastruktur können bis zu 20-mal mehr Ladestationen betrieben werden, ohne dass das Gebäude überlastet wird.

Die neue Lösung ist so konzipiert, dass sie selbstständig die wirtschaftlichste Energiequelle zum Aufladen einer Flotte von E-Fahrzeugen berechnet, sei es Solar, Batterie oder Netz.
Die neue Lösung ist so konzipiert, dass sie selbstständig die wirtschaftlichste Energiequelle zum Aufladen einer Flotte von E-Fahrzeugen berechnet, sei es Solar, Batterie oder Netz.

Mit der Softwareplattform SolarEdge ONE für C&I (Commercial & Industrial) geht das Unternehmen noch einen Schritt weiter. Die Plattform erlaubt eine umfassende Fernwartung, stellt Live-Daten bereit und warnt bei Auffälligkeiten. Damit reduziert sich der Wartungsaufwand erheblich – und die Betriebssicherheit steigt.

Für Shuki Nir, CEO von SolarEdge, ist klar: Die Zukunft der Elektromobilität hängt davon ab, wie effizient und umweltfreundlich wir laden können. „Eine Elektroflotte ist nur so sauber wie der Strom, mit dem sie betrieben wird“, fasst er zusammen. Genau deshalb will SolarEdge mit dieser Lösung nicht nur Kosten senken, sondern Unternehmen auf dem Weg in eine klimafreundlichere Mobilität begleiten.